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Tauende Streumittel – mit Chlorid

Unsere Produkte:

  • entspricht den “Technischen Lieferbedingungen für Streustoffe des Straßenwinterdienstes (TL-Streu)” und DIN ES 16811-1
  • rieselfähig
  • schnelle und gleichmäßige Auflösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis ca. -10°C

Basis:            Stein-Auftausalz grob

Körnung:       0 – 5 mm

  • entspricht den “Technischen Lieferbedingungen für Streustoffe des Straßenwinterdienstes (TL-Streu)” und DIN ES 16811-1
  • rieselfähig
  • schnelle und gleichmäßige Auflösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis ca. -10°C

Basis:            Stein-Auftausalz fein

Körnung:       0 – 3 mm

  • entspricht den “Technischen Lieferbedingungen für Streustoffe des Straßenwinterdienstes (TL-Streu)” und DIN ES 16811-1
  • rieselfähig
  • schnelle und gleichmäßige Auflösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • sehr schnelle und anhaltende Tauwirkung bis ca. -13°C

Basis:            Stein-Auftausalz grob + Taubooster

Körnung:       0 – 5 mm

  • entspricht den “Technischen Lieferbedingungen für Streustoffe des Straßenwinterdienstes (TL-Streu)” und DIN ES 16811-1
  • rieselfähig
  • schnelle und gleichmäßige Auflösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis ca. -10°C

Körnung:       0 – 1 mm

  • Langzeitwirkung bis zu 24h
  • sparsam im Verbrauch
  • nicht geeignet für Betonflächen
  • kann im Sommer auch als Antistaubmittel eingesetzt werden
  • sehr schnelle und lang anhaltende Tauwirkung bis max. -50°C

Basis:            Calciumchlorid / Magnesiumchlorid

Aussehen:    Schuppen

  • hoch wirksames Streumittel zur Reduktion von Bau- und Korrosionsschäden
  • gleichzeitige Versiegelung der Oberfläche bei regelmäßiger Anwendung
  • staubfrei
  • gut streufähig und effektiv
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis ca. -10°C

Basis:            veredeltes Natriumchlorid

Aussehen:    Perlen

  • gesättigte Salzlösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • nicht geeignet für Betonflächen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis max. -21°C

Basis:            Natriumchlorid für Feuchtsalztechnologie

Aussehen:    flüssig

  • gesättigte Salzlösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • weniger Streuverluste
  • nicht geeignet für Betonflächen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis max. -34°C

Basis:            Magnesiumchlorid für Feuchtsalztechnologie

Aussehen:    flüssig

  • gesättigte Salzlösung
  • hinterlässt keine abstumpfenden Rückstände auf Straßen und Gehwegen
  • weniger Streuverluste
  • nicht geeignet für Betonflächen
  • schnelle und anhaltende Tauwirkung bis max. -55°C

Basis:            Calciumchlorid für Feuchtsalztechnologie

Aussehen:    flüssig

Die Besonderheiten von Calciumchlorid als Streusalz

Der Hausmeister, die Hausverwaltung und die Straßenmeisterei, die ihren sich aus dem Paragrafen 823 des BGB in Verbindung mit den Stadtordnungen der Kommunen ergebenden allgemeinen Verkehrssicherungspflichten in vollem Umfang nachkommen möchten, sollten wissen, dass Calciumchlorid als Auftausalz seine Wirkung bei Temperaturen unter -30 Grad Celsius verliert. Eine gute Beobachtung der Wettervorhersagen und eine ergänzende Bevorratung mit anderem Streugut, wie beispielsweise salzfreie Streumittel, macht deshalb in Regionen Sinn, in denen häufig niedrigere Temperaturen verzeichnet werden. Im Vergleich zu Natriumchlorid ist Calciumchlorid überlegen, denn Ersteres verliert seine Wirkung bereits ab -10 Grad Celsius.

Wo darf Calciumchlorid als Auftaumittel verwendet werden?

Derzeit (Stand Februar 2015) gibt es in Deutschland keine bundesweit einheitliche Regelung zur Verwendung von Calciumchlorid im Rahmen des Winterdienstes. Über den Einsatz von Auftausalz darf jede Kommune selbst bestimmen. Grundsätzlich können Räumdienste, Hausmeisterdienste und Grundstückseigentümer aber davon ausgehen, dass im Umfeld von Gewässern, die zur Trinkwassergewinnung genutzt werden, Einschränkungen bei der Anwendung von Calciumchlorid zu beachten sind. Viele Kommunen verbieten den Einsatz von Calciumchlorid als Tausalz auch in der Umgebung ihrer zoologischen Gärten und der ausgezeichneten Hundewiesen. Dortige Anlieger sollten aus dem gleichen Grund auch kein Phosphat kaufen, sondern ihre Gärten mit anderen natürlichen Mitteln düngen.

Die Herkunft von Calciumchlorid und handelsübliche Varianten

Bei Calciumchlorid handelt es sich um ein Salz, das in der Natur als wässerige Lösung anzutreffen ist. Bei der Verarbeitung dieser natürlichen Sole zu Tausalz wird das enthaltene Wasser in verschiedenen Stufen entzogen. In welchem Umfang das geschehen ist, lässt sich aus der Kennzeichnung mit der CAS-Nummer ableiten:

  • 10043-52-4 = wasserfrei
  • 10035-04-8 = Dihydrat
  • 25094-02-4 = Tetrahydrat
  • 7774-34-7 = Hexahydrat

Bei der Verwendung von Calciumchlorid als Tausalz werden die Dihydrate, Terrahydrate und Hexahydrate bevorzugt, da die volle Wirksamkeit der Salzkristalle nur gelöst in Wasser entfaltet werden kann. Wer diese Varianten von Calciumchlorid als Streusalz kaufen kann, hat den Vorteil, dass die Salzkristalle sehr schwer sind. So können sie vom Wind nicht so schnell wie die wasserfreie Variante von den Gehwegen und Straßen gepustet werden. Dieses Auftausalz hat in allen handelsüblichen Varianten den Vorteil, dass es für eine maschinelle Verarbeitung und damit die Behandlung größerer Flächen gut geeignet ist. Auf stark frequentierten Straßen entstehen die idealen physikalischen Bedingungen für eine gute Effizienz von ganz allein. Obwohl es sich bei dem Auftausalz um ein Produkt natürlichen Ursprungs handelt, sollte es mit Bedacht und immer in der niedrigstmöglichen Dosierung eingesetzt werden. Für Alleen mit Ahornbäumen, Fichten, Linden, Rosskastanien und Roteichen sollten Sie sich zur Schonung der Bäume besser kein Auftausalz kaufen.

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